GEW Schleswig-Holstein

Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft, Landesverband Schleswig-Holstein
24. Mai 2016
Thema: Besoldung

LehrerInnen warten immer noch

Vorgriffsstunde - Bildungsministerium will endlich Verordnungsentwurf vorlegen

Im Juli 2015 sprach das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig ein wegweisendes Urteil. Wer als LehrerIn in den Jahren zwischen 1999 und 2007 Vorgriffsstunden geleistet hat, aber vor dem Zeitausgleich in den Vorruhestand ging, hat Anspruch auf Entschädigung durch das Land Schleswig-Holstein.

Passiert ist seitdem aber nicht viel. Immer noch warten betroffene LehrerInnen auf eine Entschädigung für die geleistete Mehrarbeit. Nachdem die GEW sich gegenüber dem Ministerium für Schule und Berufsbildung wiederholt für die KollegInnen eingesetz hat, teilte Ministerin Britta Ernst jetzt in einem Schreiben mit, dass das Ministerium nun einen Verordnungsentwurf vorlegen werde.

Gegenüber den Kieler Nachrichten (20.05.2016) sagte GEW-Landesgeschäftsführer Bernd Schauer: „Es ist ein Unding, dass sich der Vorgang schon fast ein Jahr hinzieht. Die Hängepartie ist eine Zumutung für die Lehrkräfte, von denen viele vor Jahren aus gesundheitlichen Gründen frühpensioniert worden sind.“

http://www.kn-online.de/News/Aktuelle-Nachrichten-Schleswig-Holstein/Schleswig-Holstein/Mehrarbeit-in-Schleswig-Holstein-Lehrer-muessen-auf-Millionen-Nachschlag-warten

http://www.kn-online.de/Kommentare/KN-Kommentare/Kommentar-Ulf-B.-Christen-zu-Vorgriffsstunden-der-Lehrer